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Donnerstag, 9. Juni 19.30 Uhr - Kirche Rougemont

«Stadtpfeifer» – Blaskapellen des 16. und 17. Jahrhunderts

LA CAPELLA DE LA TORRE (8 Musiker)

Katharina BÄUML Schalmei, Dulcian & Leitung
William DONGOIS Kornett

Zum dritten Mal zu Gast bei La Folia, wartet das deutsche Ensemble diesmal mit einer Reise durch sein Repertoire auf. «Stadtpfeifer», «Waits», «Piffari», «Ministriles»: Im Europa des 16. und 17. Jahrhunderts wurden die königlichen und städtischen Kapellen von den Bläsern beherrscht. Katharina Bäuml und ihre Musiker erzählen uns ihre Geschichte.

CHF 45 / 30 / 20

Freitag, 10. Juni, 14 Uhr - Kirche Rougemont

Kinder spielen für andere Kinder

DAS PICCOLO ORCHESTER DES KONSERVATORIUMS LAUSANNE
Michel VEILLON
Leitung

Vom Barock bis zum Jazz: eine Express-Reise durch die Geschichte der Orchesterliteratur.

Nach den Ministrings vor zwei Jahren und La Maîtrise von letztem Jahr besteigen die Schüler des Konservatoriums Lausanne auch dieses Jahr wieder die Bühne, um anderen Kindern etwas von ihrer Leidenschaft für die Musik zu vermitteln. Diesmal tritt ein ganzes Orchester an. Am Schluss des Konzerts hat das Publikum die Möglichkeit, die Instrumente auszuprobieren.

Eintritt frei - Information und Einschreibung beim Verkehrsverein.
Dieses Konzert ist in erster Linie für Schulklassen bestimmt. Im Rahmen der verfügbaren Plätze sind sie dem Publikum zugänglich.

Freitag, 10. Juni, 19.30 Uhr - Kirche Rougemont

Goldberg-Variationen

Pierre HANTAÏ Cembalo

Johann Sebastian Bach: Goldberg-Variationen, BWV 988

Die «Goldberg»... what else? Ein Mythos. Von einem ihrer inspiriertesten Interpreten, der nach mehreren Jahren Abwesenheit erneut bei La Folia zu Gast ist.

CHF 45 / 30 / 20

Samstag, 11. Juni, 19.30 Uhr - Kirche Rougemont

«Ich habe genug» - Kantaten für Bass von Bach und seinen Vorgängern

ENSEMBLE GLI ANGELI GENF, Stephan MACLEOD BassEmmanuel LAPORTE Oboe
Chiara BANCHINI, Leila SHAYEGH
Violinen, Martine SCHNORK Bratsche, Hager HANANA Violoncello
Philippe MIQUEU
Fagott, Clena STEIN Bassgeige
, Bertrand CUILLER Orgel

J. S. Bach: «Ich habe genung», BWV 82 - «Der Friede sei mit dir», BWV 158 - «Amore Traditore», BWV 203
Franz Tunder: «O Jesu dulcissime», Dietrich Buxtehude: «Ich bin eine Blume zu Saron»
Nicolaus Bruhns: «De Profundis»

Stephan MacLeod ist gegenwärtig einer der beliebtesten Bässe. Er kommt mit seinem jungen Ensemble nach Rougemont, dessen Mitglieder dem Publikum von La Folia nicht alle unbekannt sind: so die Violinistin Chiara Banchini, die das Festival 2001 eröffnete, und Bertrand Cuiller, von dem 2010 ein denkwürdiges Recital mit Cembalo & Virginal zu hören war.

CHF 45 / 30 / 20

Sonntag, 12. Juni, 19.30 Uhr - Kirche Rougemont

Brandenburgische Konzerte 1/2

I BAROCCHISTI
Diego FASOLIS
Leitung

Johann Sebastian Bach: Ouvertüren Nr. 1, 2 & 3
Johann Sebastian Bach: Brandenburgische Konzerte Nr. 1, 2 & 3

Das berühmte Tessiner Ensemble präsentiert dieses Jahr Stücke aus Bachs «goldenem Zeitalter der Instrumentalmusik», der Zeit, als er Kapellmeister am Hof von Köthen war:Seine «Sechs Konzerte mit mehreren Instrumenten», dem Marktgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt gewidmet, und seine vier Ouvertüren (oder Suiten), die vom französischen Erbe Jean-Baptiste Lullys geprägt sind.

 

CHF 45 / 30 / 20

Montag, 13. Juni, 11 Uhr - Kirche Rougemont

Improvisationen über Bach

Ruedi LUTZ (Cembalo & Orgel) improvisiert mit drei Instrumentalschülern der Schola Cantorum Basiliensis über Themen von Bach

Der Liebling des Festivals sorgt immer wieder neu für Überraschungen! Er tritt dieses Jahr in Rougemont in der gleichen Rolle auf, in der wir ihn 2001 kennen gelernt haben: als Improvisationslehrer der Schola Cantorum Basiliensis, dieser namhaften Schule, der das Festival viel zu verdanken hat. «Primus inter pares», nimmt er uns mit drei seiner Studenten mit auf eine Reise durch die kontrapunktischen Mäander einer Bach'schen Musik, mit der er als hervorragender Kenner vertraut ist.

CHF 15

 

Montag, 13. Juni, 16 Uhr - Kirche Rougemont

Brandendburgische Konzerte 2/2

I BAROCCHISTI
Diego FASOLIS
Leitung

Johann Sebastian Bach: Ouvertüre Nr. 4
Johann Sebastian Bach: Brandenburgische Konzerte Nr. 4, 5 & 6

CHF 45 / 30 / 20

 

Bach und Deutschland

Deutschland, nüchtern? Vielleicht. Doch auch vielfältig, tiefgründig und erhaben. Es ist weder England, noch Frankreich, noch Spanien, noch Italien, die Länder, die wir in den letzten Jahren besucht haben, und gerade darin liegt das Interesse dieser musikalischen Reisen, zu denen wir Sie in der wundervollen, bald tausendjährigen Kirche von Rougemont Pfingsten für Pfingsten einladen. Wer Deutschland sagt, denkt sofort an Johann Sebastian Bach: den Grössten unter den Grossen. Er steht diesmal bei praktisch jedem Konzert auf dem Programm. Ein Bach der Instrumentalmusik vor allem, mit zwei Höhepunkten: den sechs Brandenburgischen Konzerten und den Goldberg-Variationen. Ein grossartiger, unübertrefflicher Bach, der dennoch so berührend ist, so ... menschlich.

Auf diese Reise in den Norden Europas begleiten uns wie immer treue Freunde des Festivals, doch auch neu Dazugekommene, denen es ein Vergnügen ist, ihr Talent mit dem Publikum zu teilen. So etwa der Bass Stephan MacLeod und sein Ensemble Gli Angeli, die am Samstag Abend mit einem Florileg der schönsten Kantaten des Thomaskantors aufwarten. Nach mehrjähriger Abwesenheit sind der Cembalist Pierre Hantaï (mit den Goldberg-Variationen) und das Ensemble I Barocchisti (mit den sechs Brandenburgischen Konzerten) die unbestrittenen Stars dieser 11. Festivalausgabe. Das Ensemble La Capella de la Torre von Katharina Bäuml ist noch frisch in der Erinnerung des Publikums: Sie ist zum dritten Mal hintereinander zu Gast in Rougemont, und zum zweiten Mal eröffnet sie die Veranstaltung, diesmal mit einem Programm, das ganz den Blasinstrumenten gewidmet ist und den Spuren der deutschen «Stadtpfeifer», den Vorfahren unserer Blaskapellen, nachgeht.

Eine Ausgabe von La Folia ohne den glanzvollen, freundschaftlichen und originellen Beitrag des Cembalisten Ruedi Lutz, dieses genialen Improvisators und unvergleichlichen «Entertainers», ist schlicht undenkbar, seit er das Publikum 2001 im Sturm erobert hat. Für unser Bachjahr ehrt er den grossen Komponisten - als hervorragender Kenner von dessen Instrumental- und -Choralwerk, wie sein fantastisches Abenteuer «Bach Er lebt» in Appenzell beweist - in Begleitung von drei Studenten der Schola Cantorum Basiliensis. Und last but not least, sind am Freitag wie jedes Jahr auch die kleinen Musikbegeisterten mit von der Partie: Das Piccolo Orchester des Konservatoriums Lausanne unter der Leitung von Michel Veillon präsentiert das Orchester und seine Instrumente.

Ein ganz herzlicher Dank geht an dieser Stelle an alle Mäzene, Sponsoren, Partner, Freunde, Freiwilligen, und natürlich an Sie, liebes Publikum, denn ohne sie - und ohne Sie! - gäbe es La Folia nicht!

 

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