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Donnerstag, 24. Mai, 19.30 Uhr - Kirche Rougemont

Italienische Triosonaten

CAFÉ ZIMMERMANN
Pablo VALETTI
Violine
Petr SKALKA
Cello
Céline FRISCH
Cembalo

Sonaten von Francesco Maria Veracini, Domenico Scarlatti, Francesco Geminiani & Pietro Locatelli

«Café Zimmermann», eines der bedeutendsten Barockensembles der Gegenwart, hat sich mit seiner Interpretation der grossen Instrumentalwerke von Bach einen Namen gemacht. In Rougemont warten diese drei «Pfeiler» des Ensembles, alle in der Schola Cantorum in Basel ausgebildet, mit einer abwechslungsreichen Reise in den Süden auf, wo die Sonate und die wichtigsten Formen der Barockmusik entstanden sind.

CHF 45 / 30 / 20

Freitag, 25. Mai, 14.00 Uhr - Kirche Rougemont

Kinder singen für andere KinderKinder singen für andere Kinder

DIE VOKALISTEN DES KONSERVATORIUMS LAUSANNE
Henri FARGE
Leitung
N. N. Violine
Veronika KUIJKEN Cembalo

Madrigale von Monteverdi

Nach den Ministrings (2009), La Maîtrise (2010) und dem Piccolo-Orchester (2011) treten die Schüler des Lausanner Konservatoriums erneut auf die Bühne, um anderen Kindern etwas von ihrer Leidenschaft für Musik zu vermitteln. Diesmal sind es Chorsänger von hohem Niveau, die nach Rougemont reisen, unter der Leitung des ehemaligen Dirigenten des Chors La Maîtrise von Radio-France.

Eintritt frei - Informationen und Einschreibung beim Verkehrsverein

 

Freitag 25. Mai, 19.30 Uhr - Kirche in Rougemont

«Die vier Jahreszeiten» & andere italienische Konzerte

I VIRTUOSI DELLE MUSE (8 Musiker)
Jonathan GUYONNET Violine

Stefano MOLARDI
Cembalo & Leitung

Antonio Vivaldi: «Die vier Jahreszeiten»; Konzert in g-Moll RV 156
Antonio Caldara: Introduzione alla Passione
Archangelo Corelli: Triosonate Op. 3 Nr. 4
Georg Friedrich Händel: Suite «Der beglückte Florindo»
Nicola Porpora: Concerto Op. 2 Nr. 5

«La Folia» präsentiert die «Vier Jahreszeiten» nicht zum ersten Mal: Nach derjenigen der Barocchisti (2004) hören wir eine Interpretation des neuen Stars unter den italienischen Barockensembles, des 2004 in Cremona gegründeten Ensembles «I Virtuosi delle Muse», das eben von EMI Classics unter Vertrag genommen wurde. Weitere Instrumentalwerke italienischer Meister runden das Programm ab.

CHF 45 / 30 / 20


Samstag, 26. Mai, 11.00 Uhr - Kirche in Rougemont

Cembalo-Recital von Frescobaldi bis Bach

Jovanka MARVILLE Cembalo

Werke von Giovanni Battista Ferrini, Girolamo Frescobaldi, Georg Friedrich Händel, Domenico Scarlatti & Johann Sebastian Bach

Es ist der König unter den Instrumenten des Festivals, das Instrument, mit dem alles begonnen hat. Die prachtvollen Cembalos unseres Präsidenten, Jean-Michel Chabloz, erklingen hier unter den Händen von Jovanka Marville, die an der Musikhochschule Lausanne unterrichtet. Die Schülerin von Christiane Jaccottet (aber auch von «unserem» Ruedi Lutz für Improvisation!) führt uns auf eine Reise durch das barocke Europa, die am Hof von Mantua beginnt und im Norden Deutschlands endet.

CHF 15

Samstag, 26. Mai, 19.30 Uhr - Kirche in Rougemont

Monteverdi, das Fleisch und der Geist

ENSEMBLE VOCAL & INSTRUMENTAL DE LAUSANNE
Michel
CORBOZ Leitung

Eine Auswahl von Madrigalen und Auszüge aus der Selva Morale von Claudio Monteverdi

Muss man das Ensemble Vocal de Lausanne noch vorstellen? Der 1961 von Michel Corboz gegründete Chor, der weltweit zu den bedeutendsten Ensembles seiner Art gehört, ist für seine einstimmig gepriesenen Einspielungen von Monteverdi bekannt. Es ist der «logische» Gast dieser 12. mantuanischen Ausgabe von «La Folia». Auf dem Programm steht nicht etwa ein einzelnes grosses Werk, sondern eine Auslese von geistlichen und weltlichen Stücken des italienischen Komponisten, eine bunte Hommage, in der sich Himmel und Erde begegnen.

CHF 45 / 30 / 20

Sonntag, 27. Maiu, 19.30 Uhr - Kirche in Rougemont

«Il canto delle lagrime» – rund um das «Lamento d'Arianna» von Monteverdi

Raquel ANDUEZA Gesang
Bérengère SARDIN
Harfe
Yves RECHSTEINER
Cembalo

Rund um das «Lamento d'Arianna» von Claudio Monteverdi – Auszüge aus:
Claudio Monteverdi: 7. Madrigalbuch; Scherzi Musicali
Girolamo Frescobaldi: 1. & 2. Buch der Toccaten
Salomone Rossi: verschiedene Bände von Sinfonie, Gagliarde & Corrente

Man kennt Orfeo, doch Arianna ist verloren gegangen: Von dieser Oper Monteverdis ist nur das Kernstück, das «Lamento d’Arianna», erhalten geblieben, dessen Erfolg ein wahres musikalisches Genre begründete, das während des ganzen 17. Jahrhunderts Bestand hatte. Yves Rechsteiner, mit seiner Vorliebe für ungewohnte Programme, hat das Konzert um dieses Lamento herum angeordnet, aber auch um Werke von Komponisten wie Frescobaldi und Salomone Rossi, die zu jener Zeit am Hof von Mantua tätig waren.

CHF 45 / 30 / 20

Sonntag, 28. Mai, 11.00 Uhr - Kirche in Rougemont

Italienische Improvisationen

Ruedi LUTZ (Cembalo, Orgel, Keyboard) improvisiert mit drei Studenten der Scola Cantorum Basiliensis über Musik vom Hof von Mantua:
Alice BORCIANI
Sopran
Eva SALADIN
Violine
Sam CHAPMAN Laute &
Theorbe

Der Liebling des Festivals wird uns wohl immer neu überraschen! Er kommt dieses Jahr in der gleichen Rolle nach Rougemont, in der wir ihn 2001 kennengelernt haben: als Improvisationslehrer der Schola Cantorum Basiliensis, dieser renommierten Schule, der das Festival viel verdankt. «Primus inter pares», führt er uns mit drei seiner Studenten auf eine musikalische Entdeckungsfahrt entlang dem italienischen Leitfaden dieser 12. Festivalausgabe.

CHF 15

Montag, 28. May, 16.00 Uhr - Kirche in Rougemont

«Il cieco miraculoso» – Conrad Paumann am Hof der Gonzague

TASTO SOLO
Guillermo PÉREZ
Organetto & Leitung
David CATALUNYA C
lavisimbalum
Andrés Alberto GOMEZ
Orgel
Angélique MAUILLON
gotische Harfe
Viva Biancaluna BIFFI
Fiedel & Gesang

Das Ensemble «Tasto Solo» hat sich auf die Wiederentdeckung des Repertoires für gotische Tasteninstrumente des 14. und 15. Jahrhunderts spezialisiert. Seine Auftritte sind immer wieder ein Genuss für Ohren und Augen, die nur selten die Gelegenheit haben, solche «Mechanismen» zu bewundern. In Rougemont wartet es mit einem seiner bevorzugten Komponisten auf, Conrad Paumann, dem Zugpferd der grossen deutschen Schule.

CHF 45 / 30 / 20

Monteverdi, Mantoue & Italien

Das Thema des Festivals soll kein Selbstzweck sein, und ebenso wenig soll es die Programmgestaltung einschränken. Es ist höchstens ein roter Faden und verleiht der Veranstaltung eine Farbe. Denn «La Folia» muss um jeden Preis dieser für alle Facetten der Alten Musik offene Ort der Begegnung bleiben, dieses lange Pfingstwochenende, bei dem jedes Konzert ein Ohrenschmaus ist. Nach einer Reise durch Europa und die grossen Nationen der Musik – die wir beliebig hätten fortsetzen können – nach Flandern, Österreich, Böhmen und sogar in die Schweiz! – beginnen wir dieses Jahr mit einer Reihe von Festivalausgaben, die den grossen musikbegeisterten Höfen gewidmet sind: verschiedene Städte, wo aufgeklärte Fürsten über mehrere Generationen hinweg Kapellen und Komponisten unterhielten und zu ihren Glanzzeiten die Elite der europäischen Musikwelt anzogen. Die erste Etappe führt uns nach Mantua in Norditalien: Dieses Herzogtum, das vom 15. bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts von der Familie Gonzaga und später Gonzaga-Nevers geführt und danach dem Herzogtum Mailand angegliedert wurde, erlebte seine künstlerische Blütezeit im 16. und 17. Jahrhundert unter der Regierung von Vincenzo I., der Claudio Monteverdi bei der Produktion seiner gössen Meisterwerke begleitete.

Diesen Abstecher nach Italien unternehmen wir wie gewohnt in Begleitung treuer Freunden von «La Folia», doch es werden sich auch zahlreiche neue Gäste dazugesellen, deren Talent wir gerne mit Ihnen teilen möchten. So das junge Ensemble «I Virtuosi delle Muse», die mit einer verblüffenden Interpretation von Vivaldis «Vier Jahreszeiten» aufwarten, das berühmte «Café Zimmermann» von Céline Frisch und Pablo Valetti im Trio, das Ensemble «Tasto Solo», das sich auf die Wiederentdeckung von sehr alter Musik für Tasteninstrumente spezialisiert hat, oder Michel Corboz und sein Ensemble Vocal de Lausanne, das mit einem massgeschneiderten Monteverdi-Programm nach Rougemont reist und über dessen Kommen wir uns besonders freuen.

Er hat das Publikum 2001 bei seinem ersten Auftritt in seinen Bann geschlagen, und seither ist «La Folia» geradezu undenkbar ohne die strahlende, freundschaftliche und unkonventionelle Präsenz des Cembalisten Ruedi Lutz, dieses genialen Improvisators und unvergleichlichen «Entertainers». Wie bei unserer Bach-Ausgabe vom letzten Jahr interpretiert er das Festivalthema in Begleitung von drei Studenten der Schola Cantorum Basiliensis. Und last, but not least, kommen am Freitag unsere jungen Musikfreunde auf ihre Rechnung, mit einem hochstehenden polyphonen Programm, das Henri Farge und die Vokalisten des Konservatoriums Lausanne eigens für dieses «Fest» mit Monteverdi und dem Hof von Mantua zusammengestellt haben.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um allen Mäzenen, Sponsoren, Partnern, Freunden, freiwilligen Helfern und natürlich Ihnen, unserem treuen Publikum, ganz herzlich zu danken, denn ohne sie alle – und ohne Sie! – würde «La Folia» gar nicht existieren.

© 2010 Festival La Folia | Lovingly Grown by All About Seb